|
Maskierfolien
Maskierfolien werden von unterschiedlichen
Herstellern (Revell, Tamiya etc.) angeboten.
Sie werden benutzt um größere Flächen vor der nächsten Lackschicht zu schützen
oder auch mal z. B. Schriftzeichen oder Ähnliches mit Airbrush auf zu tragen.
Natürlich wäre es nicht ratsam, die Maskierfolien für Tarnlackierungen zu
verwenden, da der Aufwand für das Zuschneiden dieser doch zu groß wäre. Sie
eignen sich eher für scharfe Kanten zwischen den Lackschichten (wie z.B. bei
Schiffsmodellen) oder wie schon gesagt für das Aufbrushen von Schriftzeichen
oder gleichmäßige Formen und „Figuren“. Doch manche Maskierfolien haben
ihre Tücken.
Ich selbst hatte damit (leider) schlechte Erfahrungen gemacht:
Als ich eine( vorher maskierte) CD mit gebrushten Schriftzeichen versehen hatte,
zog ich nach einer Weile die Maskierfolie ab und riss noch dazu Stücke des
ganzen Lackes und der Silberfolie der CD ab, sodass ich an den betreffenden
Stellen durchschauen konnte. Deshalb sollte man vorher an einem Testobjekt überprüfen
ob so was mit der gerade gekauften Maskierfolie auch passiert. Um auf Nummer
Sicher zu gehen kann man aber auch vorher die Maskierfolie irgendwo ankleben und
wieder abziehen, sodass diese nicht mehr so stark klebt.
Flüssigmaske
Flüssigmaske ist ein , wie der Name schon sagt,
flüssig mit einem Pinsel auf die betreffenden Stellen aufgetragen. Diese Flüssigmaske
wird von unterschiedlichen Herstellern (z.B. Humbrol, Revell) angeboten. Nach
ein paar Minuten „verhärtet“ sich die Flüssigmaske zu einem gummiartigen
„Film“. Jetzt können die betreffenden Stellen ohne Probleme und Bedenken überlackiert
werden. Nachdem man einige Zeit gewartet hat (bei Airbrusharbeiten auf jeden
Fall warten, bis die Lackschicht trocken ist) kann man dann diesen „Film“
abziehen.
Flüssigmasken sind am besten für das Maskieren
von Klarsichtteilen und bestimmten Teilen geeignet. Man kann diese auch bei
Tarnlackierungen verwenden. Man sollte aber es lieber unterbinden, dass man
kleine filigrane Teile, die leicht zu zerbrechen sind maskiert, da der
„Maskierfilm“ etwas schwierig ab zu ziehen ist und man dann diese Teile sehr
leicht kaputt machen kann oder, wenn diese angeklebt sind, durch die benötigte
Kraft beim abziehen des „Films“ wieder „ablösen“ kann.
Parafilm
Parafilm ist eine Folie, die eigentlich für
Chemielabore gedacht ist.
Durch ihre Eigenschaften (sie haftet ohne jegliche Klebeschicht an der
Oberfläche der Modelle) verwendet man dies auch im Modellbau als
Maskiermaterial. Parafilm kann man eigentlich für alle Maskierarbeiten
benutzen, da sie leicht zuschneidbar und nach dem Lackieren relativ leicht
wieder zu entfernen ist.
Bevor man dies benutzt, wird sie auf das 4-5fache auseinander gezogen und danach
auf die zu maskierende Stelle gedrückt. Dadurch, dass die Folie nach dem
ausziehen so dünn ist, passt sie sich allen Rundungen an. Falten werden einfach
angedrückt. Schließlich wird die Folie mit einem Bastelmesser oder Skalpell
mit abgerundeter Klinge, mit ganz leichtem Druck zurecht geschnitten. Man sollte
niemals stark aufdrücken, da man sonst die Modelloberfläche beschädigen tut.
Eine genaue Anleitung für die Handhabung mit Parafilm findet man unter http://www.eusebio.ch/parafilm.htm
Parafilm gibt es im Modellversandhandel (z.B.
unter http://www.aura-shop.de
)
Ein Stück in der Größe von 10cmx 100cm gibt es schon ab 2.05 € .
|