Was
ist Trockenmalen ?
Trockenmalen ist eine Methode des Alterns, die man gebraucht um „erhabene“
Stellen wie z.B. Nieten, Blechstöße, Winkel etc. hervor zu heben bzw.
sichtbarer zu machen.
Wozu Trocken malen ?
Wie gesagt, werden mit Hilfe der Trockenmalmethode „erhabene“ Stellen,
welche durch den Lackauftrag kaum noch zu sehen sind, hervorgehoben, die man
aber am Original sofort erkennen würde. Beim Modell ist dies aber anders,
sodass man diese Details erst für den Betrachter richtig sichtbar machen muss.
Gute Beispiele für die Trockenmalmethode findet man unter :
http://www.ph-modellbau.de
Wie funktioniert das
Trockenmalen ?
Zum trocken malen benutzt man einen Pinsel, den man als erstes in die
entsprechende Farbe taucht. Danach streicht man den Pinsel auf einer
Unterlage(z.B. ein Tuch oder eine Zeitung) Solange, bis keine Farbe mehr abgeben
wird. Jetzt streicht man mit dem Pinsel vorsichtig über die erhabenen Stellen
solange, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Auch hier gilt wieder
„Weniger ist mehr“.
Diese Methode verlangt auch wieder etwas Übung, um sich mit der Technik
vertraut zu machen und die richtige Farbmenge fest zu stellen, damit auch nicht
in den „unteren“ Bereich kommt. Am besten übt man dies indem man entweder
versucht nur die Aufschrift auf den Gummirädern eines Modellautos zu bemalen,
oder aber auch nur die Beschriftungen auf Farbdosen, wie die von Revell zu
bemalen. Man wird merken, dass dies schnell herausgefunden sodass man sich dann
auch an die Modelle wagen kann.
Ein anderer Anwendungsbereich:
Mit der Trockenmalmethode kann man auch die Instrumente von einem Flugzeug- oder
Hubschraubercockpit hervorheben, sodass man keine Decals braucht.
Denen, die gerne Flugzeuge oder Helikopter bauen würde ich raten die
Trockenmalmethode nach dem üben als erstes an den Instrumenten aus zu
probieren, da man, wenn es schief geht, ja noch die Decals auftragen kann,
sodass man hier ruhig den ersten versuch nach der Übung wagen kann.
|
|
| © 2000-2003 / An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Abrams für das Verfassen dieses Artikels bedanken. |